Freitag, 25. September 2009

Die eigene Webseite - Konzepte der Vergangenheit

Auch wenn man einige Kundenprojekte erstellt und anderen Menschen bei vielen Webseiten geholfen hat: Am schwierigsten ist die Konzeptionierung der eigenen Webseite. Es gibt so viele Ideen, die umgesetzt werden wollen, so viele Layouts, die ausprobiert werden wollen und so viele innovative Technologien, die ihren Weg in das Web finden sollen.
Ich wollte nie eine Webseite erstellen, die sich nur einem Thema widmet, sondern immer möglichst alle Interessengebiete repräsentiert wissen. Da diese sich stark voneinander abheben, stand immer die Idee einer Hauptseite im Raum, von welcher dann auf die einzelnen Themenseiten verwiesen wird. Diese konnten dann ihr eigenes Design finden und schafften einen Rahmen, um die Ideen zu kanalisieren.

Wie an dem blauen Screenshot der Startseite zu erkennen ist, gab es einfach zu viele Ideen mit zu vielen verschiedenen Designs - die Seite wirkt schrecklich überladen und unübersichtlich. Zudem wird der Benutzer mit der blauen Farbe förmlich erschlagen.
Im Bereich "Philosophie" wollte ich Schritt für Schritt philosophische Ideen und Konzepte von der Antike bis zur Moderne aufgreifen und erörtern. Dass ich mir durch die statische HTML-Navigation Möglichkeiten für eine spätere Erweiterung des Themenumfangs verbauen würde, habe ich zu spät bemerkt. Ideen, die nicht ins Schema passten, wurden verworfen oder in Unterseiten "versteckt".

Ähnliche Probleme bildeten sich bei der Gestaltung des Bereichs "Design" ab. Ich wollte mich "trauen", eine Webseite mit weißem Hintergrund zu gestalten, doch durch den Einsatz von zu vielen Stilmitteln im Hauptmenü und einer etwas unvorteilhaften Einteilung kam dieses Projekt schnell zum Erliegen. Einzig eine statisch erschaffene Galerie mit 3D-Bildern wurde tatsächlich umgesetzt.



Nachdem diese "Webseite" einige Jahre unverändert im Web verharrte, entdeckte ich kürzlich für mich das Mittel der Blogs, um Inhalte von einander zu trennen und doch einen gemeinsamen Nenner zu schaffen. Zudem haben Blogs den Vorteil, dass man Artikel über das schreiben kann, was einen derzeit beschäftigt - ohne sich an einer vorher definierten Struktur ausrichten zu müssen.
Aktuell besteht mein Plan in einer Ausweitung der Blogs um die restlichen Themen die mich interessieren - in der Hoffnung, dass Google in seinen Blogs zukünftig etwas mehr Freiheiten bzgl. der Gestaltung zulässt. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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